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Auf, auf, ihr Brüder, und seid stark (oder Das Kaplied)

Christian Friedrich Daniel Schubart
Lingua: Tedesco


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[1787]
Versi e musica del poeta e musicista tedesco Christian Friedrich Daniel Schubart (1739-1791)
Nel 1790 fu addirittura Ludwig van Beethoven ad offrirne una riduzione pianistica.

Christian Friedrich Daniel Schubart


Christian Friedrich Daniel Schubart è stato poeta vicino al movimento letterario dello "Sturm und Drang". Fu personaggio molto anticonformista e attraverso le sue opere denunciò spesso la Chiesa e la nobiltà del tempo, schierandosi sempre con il popolo vessato e costretto a morire nelle guerre e guerricciole scatenate dai potenti. In particolare, Schubart si scagliò contro i nobili del Württemberg che si arricchivano vendendo i giovani come soldati alla Compagnia delle Indie per le conquiste coloniali. Per questo, nel 1777, Schubart subì un arresto arbitrario e rimase sequestrato, detenuto senza giudizio per 10 anni nella fortezza di Asperg.



Fu ancora in prigionia che Schubart compose questa struggente canzone, dedicata ai soldati tedeschi venduti da Carlo II Eugenio del Württemberg alla Compagnia olandese delle Indie Orientali e destinati alla guarnigione militare di Città del Capo. Centinaia di quegli oltre 3000 ragazzi morirono già durante le traversate, la maggioranza non fece mai ritorno a casa. I soldi dei loro ingaggi andarono ad ingrassare le casse del duca...
Auf, auf, ihr Brüder, und seid stark,
der Abschiedstag ist da.
Schwer liegt er auf der Seele, schwer,
wir sollen über Land und Meer
ins heiße Afrika, ins heiße Afrika.

Ein dichter Kreis von Lieben steht,
ihr Brüder, um uns her.
Uns knüpft so manches teure Band
an unser deutsches Vaterland,
drum fällt der Abschied schwer!

Dem bieten graue Eltern noch
zum letztenmal die Hand;
den kosen Brüder, Schwestern, Freund,
und alles schweigt und alles weint,
todblaß von uns gewandt.

Und wie ein Geist schlingt um den Hals
das Liebchen sich herum;
Willst mich verlassen, liebes Herz,
auf ewig? - und der bittre Schmerz
macht's arme Liebchen stumm.

Ist hart! Drum wirble du, Tambour,
den Generalmarsch drein;
der Abschied macht uns sonst zu weich,
wir weinten kleinen Kindern gleich -
es muß geschieden sein!

Lebt wohl, ihr Freunde! sehn wir uns
vielleicht zum letztenmal,
so denkt: nicht für die kurze Zeit,
Freundschaft ist für die Ewigkeit
und Gott ist überall.

An Deutschlands Grenze füllen wir
mit Erde noch die Hand
und küssen sie, - das sei der Dank
für deine Pflege, Speis' und Trank,
du liebes Vaterland!

Wenn dann die Meereswoge sich
an unsern Schiffen bricht
so segeln wir gelassen fort;
denn Gott ist hier und Gott ist dort
und der verläßt uns nicht.

Und ha, wenn sich der Tafelberg
aus blauen Düften hebt,
so strecken wir empor die Hand
und jauchzen: Land, ihr Brüder, Land!
daß unser Schiff erbebt.

Und wenn Soldat und Offizier
gesund ans Ufer springt,
dann jubeln wir, ihr Brüder, ha,
nun sind wir ja in Afrika!
und alles dankt und singt.

Wir leben drauf in fernem Land
als deutsche brav und gut
und sagen soll man weit und breit:
Die Deutschen sind doch brave Leut',
sie haben Geist und Mut.

Und trinken auf dem Hoffnungskap
wir seinen Götterwein,
so denken wir, von Sehnsucht weich,
ihr fernen Freunde, dann an euch
und Tränen fließen drein.

inviata da Bernart Bartleby - 3/5/2020 - 14:07



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