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Das Lied vom Klassenfeind

Bertolt Brecht
Lingua: Tedesco

Lista delle versioni e commenti


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‎[1933]‎
Parole di Bertolt Brecht
Musica di Hanns Eisler
Testo trovato qui

‎“… Ed ecco che ho sentito battere i tamburi, e tutti che parlavano di quello, che ora avremmo ‎dovuto fare la guerra per un piccolo posto al sole. E con le voci roche ci promettevano meraviglie, ‎mari e monti. E dei capetti con le pance ben rimpinzate ci urlavano ‘Boia chi molla!’. E così noi ‎pensavamo che era solo questione di ore e che poi avremmo avuto questo e quello. Ma la pioggia ‎continuava a cadere verso il basso e per quattro anni non ci siamo abbuffati che d’erba e radici…”‎


La Grande Guerra, regia di ‎Mario Monicelli, 1959.‎

La Grande Guerra, regia di ‎Mario Monicelli, 1959.‎




Fin dalle scuole elementari, dove viene inculcato il rispetto per la proprietà, fin da lì vienee ‎insegnata la divisione che governa il mondo, tra chi ha la merenda e chi no, tra chi è ricco e ‎potente e chi è povero e non conta un cazzo, tra gregge e macellai, tra chi chiama alla guerra e chi ‎va a morirci, tra chi chiama alle urne e chi va inutilmente a votare… Perché la pioggia cade sempre ‎dall’alto in basso e mai il contrario…‎
Als ich klein war, ging ich zur Schule
und ich lernte, was mein und was dein.
Und als da alles gelernt war,
schien es mir nicht alles zu sein.
Und ich hatte kein Frühstück zu essen,
und andre, die hatten eins:
Und so lernte ich doch noch alles
vom Wesen des Klassenfeinds.
Und ich lernte, wieso und weswegen
da ein Riss ist durch die Welt?
Und der bleibt zwischen uns, weil der Regen
von oben nach unten fällt.‎

Und sie sagten mir: Wenn ich brav bin,
dann werd ich dasselbe wie sie.
Doch ich dachte: Wenn ich ihr Schaf bin,
dann werd ich ein Metzger nie.
Und manchen von uns sah ich,
der ging ihnen auf den Strich.
Und geschah ihm, was dir und was mir geschah,
dann wunderte er sich.
Mich aber, mich nahm es nicht wunder,
ich kam ihnen frühzeitig drauf:
Der Regen fließt eben herunter
und fließt eben nicht hinauf.‎

Da hört ich die Trommel rühren,
und alle sprachen davon:
Wir müssten jetzt Kriege führen
um ein Plätzlein an der Sonn.
Und heisere Stimmen versprachen uns
das Blaue vom Himmel herab.
Und herausgefressene Bonzen
schrien: Macht jetzt nicht schlapp!
Und wir glaubten: Jetzt sind's nur mehr Stunden,
dann haben wir dies und das.
Doch der Regen floss wieder nach unten,
und wir fraßen vier Jahre lang Gras.‎

Und einmal, da hieß es auf einmal:
Jetzt machen wir Republik!
Und der eine Mensch ist da dem andern gleich,
ob er mager ist oder dick.
Und was vom Hungern matt war,
war so voll Hoffnung nie.
Doch was vom Essen satt war,
war hoffnungsvoll wie sie.
Und ich sagte: Da kann was nicht stimmen
und war trüber Zweifel voll:
Das stimmt doch nicht, wenn der Regen
nach aufwärts fließen soll.‎

Sie gaben uns Zettel zum Wählen,
wir gaben die Waffen her.
Sie gaben uns ein Versprechen,
und wir gaben unser Gewehr.
Und wir hörten: Die es verstehen,
die würden uns helfen nun.
Wir sollten an die Arbeit gehen,
sie würden das übrige tun.
Da ließ ich mich wieder bewegen
und hielt, wie's verlangt wurd', still
und dachte: Das ist schön von dem Regen,
dass er aufwärts fließen will.‎

Und bald darauf hörte ich sagen,
jetzt sei alles schon eingerenkt.
Wenn wir das kleinere Übel tragen,
dann würd' uns das größere geschenkt.
Und wir schluckten den Pfaffen Brüning,
damit's nicht der Papen sei.
Und wir schluckten den Junker Papen,
denn sonst war am Schleicher die Reih.
Und der Pfaffe gab es dem Junker,
und der Junker gab's dem General.
Und der Regen floss nach unten,
und er floss ganz kolossal.‎

Während wir mit Stimmzetteln liefen,
sperrten sie die Fabriken zu.
Wenn wir vor Stempelstellen schliefen,
hatten sie vor uns Ruh.‎
Wir hörten Sprüche wie diese:
Immer ruhig! Wartet doch nur!
Nach einer größeren Krise
kommt eine größere Konjunktur!
Und ich sagte meinen Kollegen:
So spricht der Klassenfeind!
Wenn der von guter Zeit spricht,
ist seine Zeit gemeint.
Der Regen kann nicht nach aufwärts,
weil er's plötzlich gut mit uns meint.
Was er kann, das ist: er kann aufhör´n,
nämlich dann, wenn die Sonne scheint.‎

Eines Tags sah ich sie marschieren
hinter neuen Fahnen her.
Und viele der Unsrigen sagten:
Es gibt keinen Klassenfeind mehr.
Da sah ich an ihrer Spitze
Fressen, die kannte ich schon,
und ich hörte Stimmen brüllen
in dem alten Feldwebelton.
Und still durch die Fahnen und Feste
floss der Regen Nacht und Tag.
Und jeder konnte ihn spüren,
der auf der Straße lag.‎

Sie übten sich fleißig im Schießen
und sprachen laut vom Feind
und zeigten wild über die Grenze.
Und uns haben sie gemeint.
Denn wir und sie, wir sind Feinde
in einem Krieg, den nur einer gewinnt.
Denn sie leben von uns und verrecken,
wenn wir nicht mehr die Kulis sind.
Und das ist es auch, weswegen
ihr euch nicht wundern dürft,
wenn sie sich werfen auf uns, wie der Regen
sich auf den Boden wirft.‎

Und wer von uns verhungert ist,
der fiel in einer Schlacht.
Und wer von uns gestorben ist,
der wurde umgebracht.
Den sie holten mit ihren Soldaten,
dem hat Hungern nicht behagt.
Dem sie den Kiefer eintraten,
der hatte nach Brot gefragt.
Dem sie das Brot versprochen,
auf den machen sie jetzt Jagd.
Und den sie im Zinksarg bringen,
der hat die Wahrheit gesagt.
Und wer ihnen da geglaubt hat,
dass sie seine Freunde sind,
der hat eben dann erwartet,
dass der Regen nach oben rinnt.‎

Denn wir sind Klassenfeinde,
was man uns auch immer sagt:
Wer von uns nicht zu kämpfen wagte,
der hat zu verhungern gewagt.
Wir sind Klassenfeinde, Trommler!
Das deckt dein Getrommel nicht zu!
Fabrikant, General und Junker -
unser Feind, das bist du!
Davon wird nichts verschoben,
da wird nichts eingerenkt!
Der Regen fließt nicht nach oben,
und das sei ihm auch geschenkt!‎

Da mag dein Anstreicher streichen,
den Riss streicht er uns nicht zu!
Einer bleibt und einer muss weichen,
entweder ich oder du.
Und was immer ich auch noch lerne,
das bleibt das Einmaleins:
Nichts habe ich jemals gemeinsam
mit der Sache des Klassenfeinds.
Das Wort wird nicht gefunden,
das uns beide jemals vereint!
Der Regen fließt von oben nach unten.
Und du bist mein Klassenfeind.‎

inviata da Dead End - 3/10/2012 - 10:32




Lingua: Francese

Traduzione francese qui
LA CHANSON SUR L'ENNEMI DE CLASSE

Quand j'étais petit, j'allais à l'école,
et j'appris: ça c'est à moi, et ça à toi.
Et une fois l'apprentissage accompli,
il me semblait que ce n'était pas tout.
Et je n'avais rien à manger au petit déjeuner,
et d'autres, si, en avaient:
Et ainsi j'ai fini par tout apprendre quand même
sur la nature de l'ennemi de classe.
Et j'appris le pourquoi et le comment
concernant la brèche qui traverse le monde.
Et elle perdure entre nous, parce que la pluie
tombe de haut en bas.‎

Et ils me disaient: Si je suis sage,
alors je deviendrai leur semblable.
Mais je pensais: Si je suis leur mouton,
alors jamais je ne deviendrai boucher.
Et plus d'un de nous je vis,
qui mordit leur hameçon.
Et quand lui arriva ce qui nous arriva à toi et à moi,
alors il s'étonna.
Mais moi, cela ne m'étonnait pas,
très tôt je découvris leur jeu:
Le fait est que la pluie tombe vers le bas
et, c'est comme ça, il ne tombe pas vers le haut.‎

Voilà que j'entendis battre le tambour,
et tous parlait de ça:
Maintenant nous devrions faire des guerres
pour une petite place au soleil.
Et des voix rauques nous promettaient
monts et merveilles.
Et des caïds aux ventres gavés
criaient: Ne flanchez pas maintenant!
Et nous pensions: Maintenant ce n'est plus
qu'une question d'heures,
puis nous aurons ceci et cela.
Mais la pluie de nouveau tombait vers le bas,
et durant quatre années nous bouffions de l'herbe.‎

Et une fois, tout d'un coup, la parole était:
Maintenant, on va faire République!
Et là, cet homme-là est semblable à l'autre,
qu'il soit maigre ou gros.
Et ceux qui étaient affaiblis à force d'avoir faim
plus que jamais étaient animés d'espoir.
Mais ceux qui étaient repus de manger,
tenaient autant d'espoir.
Et je disais: Là, quelque chose cloche
et étais rempli de doutes troubles:
Ça cloche, ça, si la pluie
est censée tomber vers le haut.‎

Ils nous donnèrent des bulletins pour voter,
nous rendîmes les armes.
Ils nous firent une promesse,
et nous donnâmes notre fusil.
Et nous entendions: Ceux qui savent faire,
ceux-là vont nous aider maintenant.
Nous devrions nous mettre au travail,
ils feraient le reste.
Alors je me laissai entraîner de nouveau
et, comme on le demandait, me tenais tranquille
et pensais: c'est gentil de la part de la pluie,
qu'il veuille tomber vers le haut.‎

Et bientôt après j'entendis dire,
maintenant tout serait arrangé.
Si nous supportons le moindre mal
alors on nous épargnera le pire.
Et nous gobions le curé Brüning,
pour que ce ne soit pas le junker Papen.
Et nous gobions le junker Papen,
car sinon c'était le tour de Schleicher.
Et le curé passa le relais au junker,
et le junker passa le relais au général.
Et la pluie tombait vers le bas,
et elle tombait vachement drue.‎

Pendant que nous courrions avec des bulletins de vote,
ils fermaient les usines.
Tant que nous dormions en face d'une agence pour l'emploi
où on nous tamponnait les attestations,
ils ne se sentaient pas inquiétés par nous.
Nous entendions des slogans comme ceux-là:
Du calme! Attendez juste un peu!
Après une crise majeure
viendra un boom majeur!
Et je dis à mes collègues:
C'est comme ça que parle l'ennemi de classe!
Quand celui-là parle de bon temps,
il est question de son temps.
La pluie ne peut pas aller vers le haut,
juste parce que tout d'un coup il voudrait être sympathique avec nous.
Ce qu'il peut c'est ça: il peut cesser,
à savoir, quand le soleil brille.‎

Un jour je les vis marcher
derrière de nouvelles banderoles.
Et beaucoup parmi nous disaient:
Il n'y a plus d'ennemi de classe.
Voilà, à leur tête, je vis
des gueules que je connaissait déjà,
et j'entendais des voix beugler
dans le vieux ton de sergent.
Et tranquillement, à travers les drapeaux et les fêtes
la pluie tombait nuit et jour.
Et tout le monde qui était couché dans la rue
pouvait la sentir.‎

Ils s'exerçaient assidûment à tirer
et parlaient de l'ennemi à haute voix
et furieusement pointaient du doigt au-delà de la frontière.
Et c'est nous qu'ils visaient.
Car nous et eux, nous sommes ennemis
dans une guerre que seul l'un gagne.
Car ils vivent de nous et crèvent
si nous cessons d'être les coolies.
Et c'est pour cela aussi que
vous ne devez pas être étonnés,
s'ils se jettent sur nous, comme la pluie
se jette sur le sol.‎

Et celui parmi nous qui fut achevé par la faim,
il tomba dans une bataille.
Et celui parmi nous qui mourut,
il fut supprimé.
Celui qu'ils vinrent chercher avec leurs soldats,
avoir faim ne l'enchantait pas.
Celui à qui ils enfoncèrent le mandibule,
il avait demandé du pain.
Celui à qui ils promirent le pain,
maintenant ils le prennent en chasse.
Et celui qu'ils amènent maintenant dans le cercueil de zinc,
il a dit la vérité.
Et celui qui, voilà, y croyait quand ils disaient
qu'ils étaient ses amis,
celui-là, c'est qu'il s'attendait
à ce que la pluie tombe vers le haut.‎

Car nous sommes ennemis de classe,
quoi que jamais on nous dise:
Celui parmi nous qui n'osait pas lutter,
il s'est aventuré à mourir de faim.
Nous sommes des ennemis de classe, tambour!
Cela, ton tambourinement ne peut le masquer!
entrepreneur, général et junker -
notre ennemie, voilà ce que tu es!
De cela, rien ne sera bougé,
là, rien ne sera arrangé!
La pluie ne tombe pas vers le haut,
et d'ailleurs on lui en fait grâce, de ça!‎

Que ton peintre badigeonne autant qu'il veuille,
il ne recouvrira pas la déchirure!
L'un reste et l'autre doit céder,
ou bien moi ou bien toi.
Et quoi que j'apprenne encore
voilà ce qui reste comme b-a-ba:
rien, jamais, je n'aurai en commun
avec la cause de l'ennemi de classe.
Le mot ne se trouvera pas
qui nous unisse un jour.
La pluie tombe de haut en bas.
Et tu es mon ennemi de classe.‎

inviata da Dead End - 3/10/2012 - 10:33




Lingua: Italiano

Traduzione italiana da Arums no subete, con alcuni limitati interventi di Dead End (sempre a partire dalla ‎traduzione francese).‎
LA CANZONE DEL NEMICO DI CLASSE

‎1.
Quand’ero piccolo, andavo a scuola
e imparai a distinguere il mio e il tuo,
e quando tutto avevo imparato
non mi pareva che fosse tutto.
La mattina ero senza colazione
mentre altri avevano da mangiare;
e cosi imparai ancora tutto
sull’essenza del nemico di classe.
E imparai il perché e il percome
il mondo è diviso da una fossa!
che resta fra noi, perché dall’alto
verso il basso cade la pioggia.‎

‎2.
E mi dicevano: diventerai come noi
se farai il bravo!
Ma io pensavo: se sono la loro pecora
non diverrò mai un macellaio.
E vidi più d’uno di noi
che per loro batté il marciapiede,
e se gli capitò la medesima sorte
che a me e a te, si sorprese.
Ma io non mi meravigliai,
per tempo vidi come stanno le cose
con loro: è verso il basso,
e non verso l’alto che la pioggia scorre.‎

‎3.
Allora udii battere il tamburo
e tutti dicevano queste parole:
adesso dobbiamo fare la guerra
per un posticino al sole.
E voci rauche ci promisero
di tirarci l’azzurro giù dal cielo,
e capoccia bene pasciuti gridavano:
non siate vigliacchi in questo momento!
E noi ci credemmo: è questione di ore,
poi avremo questa cosa e quella.
Ma la pioggia di nuovo fluì verso il basso e noi
per quattro anni divorammo l’erba.‎

‎4.
E una volta, d’un tratto, si disse:
ora facciamo la repubblica!
E ognuno sarà uguale all’altro,
magro o grasso che sia.
E chi era esausto per fame non era
mai stato cosi pieno di speranza.
Ma chi era sazio di mangiare
come loro era pure pieno di speranza.
E io dissi: qualcosa non quadra
e dal dubbio ero tutto turbato:
qualcosa non quadra, se la pioggia
deve scorrere verso l’alto.‎

‎5.
Ci diedero delle schede per votare,
noi le armi consegnammo,
ci diedero una promessa,
noi i fucili che avevamo.
Sentimmo dire: loro, che la sanno lunga
ci avrebbero aiutato adesso,
noi dovevamo andare al lavoro,
loro avrebbero fatto il resto.
Allora mi lasciai smuovere di nuovo
e come volevano, rimasi calmo,
e pensai: da parte della pioggia è bello
che voglia scorrere verso l’alto.‎

‎6.
E subito dopo sentii dire
che ora tutto era sistemato:
se noi sopportiamo il male minore
quello più grosso ci era risparmiato.
E noi mandammo giù il prete Brüning
perché al suo posto non ci fosse Papen.
E noi mandammo giù lo junker Papen
perché se no era il turno di Schleicher. (*)
E il prete passò la consegna allo junker
e lo junker la passò al generale.
E la pioggia andava verso il basso
e fu uno scorrere colossale.‎

‎7.
Mentre noi giravamo con le schede elettorali
loro intanto chiudevano le fabbriche.
Che noi dormissimo davanti ad un ufficio di collocamento
O che fossimo dietro a farci timbrare i certificati,
loro non si preoccupavano di noi.
Sentivamo parole d’ordine come queste:
State calmi! Aspettate ancora un po’!
Quanto è più grande la crisi
tanto più grande sarà la ripresa!
E io dicevo ai miei compagni:
cosi parla il nemico di classe!
Quando parla di epoca buona
è della sua che intende parlare.
La pioggia non scorrerà mai verso l’alto,
perché d’un tratto scopre di volerci bene.
Tutto quello che può fare, chissà quando, è smettere di piovere,
e cioè quando il sole risplende.‎

‎8.‎
Un giorno dietro nuove
bandiere li vidi marciare,
e molti dei nostri dicevano:
non c’è più nemico di classe.
Allora vidi alla loro testa
grugni che già mi erano noti,
e udii, nel vecchio tono da sergente,
ringhiare le loro voci.
E tra feste e bandiere la pioggia
notte e giorno scorreva tacita,
e la poteva sentire chiunque
si fosse trovato per strada

‎9.‎
Si esercitavano con impegno a sparare,
e parlavano di nemico a voce alta,
e indicavano fieri al di là del confine
ed era a noi che si pensava.
Poiché noi e loro siamo nemici
in una guerra che se io vinco tu perdi,
perché loro vivono di noi e crepano
se non siamo più i loro servi.
E questo è anche il motivo per il quale
la vostra meraviglia è fuori di luogo,
se si scagliano su di noi, come la pioggia
si scaglia sopra il suolo.‎

‎10.
E chi di noi crepava di fame
è caduto in una battaglia,
e chi di noi è morto
l’hanno ammazzato e basta.
Lo hanno preso con i loro soldati
chi non gli piaceva la fame,
gli hanno sfondato la mascella
a chi ha chiesto pane.
Adesso gli danno la caccia
a chi pane promisero,
e chi ha detto la verità
lo portano nella cassa di zinco.
E quello che ha creduto a quel che dicevano,
che fossero suoi amici
Quello lì era quello che aspettava
che l’acqua scorresse verso l’alto.‎

‎11.
Perché, qualunque cosa ci dicano
noi siamo nemici di classe:
chi di noi non ha osato lottare,
si è condannato a morire di fame.
Tamburino, noi siamo nemici di classe!
Questo non lo copre il rullo del tuo tamburo!
Industriale, generale e junker
il nostro nemico, sei tu!
È un problema che non si rimanda,
non si sistema un bel niente!
Verso l’alto non scorre l’acqua
e neppure lo si pretende!‎

‎12.
L’imbianchino imbianchi se crede,
non ci nasconderà le fessure!
Uno resta e uno deve cedere il passo
o io o te, uno dei due.
E qualsiasi cosa io impari,
l’ABC non deve cambiare:
non avrò mai niente in comune
con il nemico di classe.
La parola che ci unisce,
non la si potrà mai trovare:
dall’alto al basso la pioggia fluisce
e tu sei il mio nemico di classe.‎
Note:‎

(*) “il prete Brüning”: Heinrich Brüning (1885-1970) fu cancelliere della Repubblica di Weimar dal ‎‎1930 al 1932. Politico di centro, cattolico, sostenuto senza convinzione dai socialdemocratici, nel ‎pieno della Grande Depressione Brüning fu il fautore di una politica di estremo rigore che provocò ‎un grave aumento della disoccupazione e del disagio sociale, con il conseguente spostamento dei ‎ceti medio-bassi, i più colpiti dalla sua politica economica, verso il populismo nazionalsocialista.‎

‎“junker”: da “jung herr”, “giovin signore”, ad indicare l’aristocrazia terriera prussiana.‎

‎“junker Papen”: Franz von Papen (1879-1969), il cui nome per esteso era Franz Joseph Hermann ‎Michael Maria von Papen, Erbsälzer zu Werl und Neuwerk, più junker di così!?! Anche lui ‎cattolico di centro, fu il successore di Brüning al cancellierato della Repubblica ma durò poco, da ‎giugno a novembre del 1932. Von Papen, conservatore, reazionario e profondamente ‎antidemocratico, diede vita ad una pseudo dittatura che non disprezzò l’alleanza coi nazisti. I quali ‎lo ricompensarono: anche von Papen fu inserito da Himmler nella lista delle persone da eliminare ‎nel corso della “notte dei lunghi coltelli”, ma Göring preferì che fosse risparmiato mettendolo sotto ‎protezione delle SS. Durante gli anni del regime hitleriano e della guerra von Papen fu ambasciatore ‎in Austria e in Turchia.‎

‎“Schleicher”: Kurt Ferdinand Friedrich Herman von Schleicher (1882-1934) è stato l’ultimo ‎cancelliere del Reich prima di Hitler. Generale, intimo di Von Hindenburg (di cui fu successore al ‎cancellierato), von Schleicher cercò di contenere il partito nazista ormai dilagante ma non riuscì ‎nell’intento, anche perché tradito da von Papen e dagli junker che invece Hitler lo avevano ormai ‎scelto. Infatti mentre von Papen ebbe salva la vita, von Schleicher fu ucciso sulla porta di casa, ‎insieme alla moglie, il 30 giugno 1934 da un gruppo di SS in borghese.‎

inviata da Dead End - 12/2/2013 - 13:36




Lingua: Italiano

Trad. Salvo Lo Galbo

Un tentativo di versione italiana in versi alessandrini per rendere, chissà, a chi s'ingegnasse di musicarla, la "Canzone del nemico di classe", propriamente una canzone.
1.
Quand’ero un bimbo e andavo - a imparare a lezione,
io v’imparai a distinguere- il mio ed il tuo, però
continuavo a svegliarmi - senza una colazione…
E d’imparare tutto, - non mi sembrava, no.

Soltanto imparai tutto - quando cosciente fui
che il nemico di classe - c’era e sempre ci fu.
E che il mondo è diviso - da una fossa fra lui
e noi, com’è dall’alto - che l’acqua cade giù.

2.
“Sarai uno di noi” – mi hanno spiegato in coro –
“se saprai fare il bravo - e pazientare un po’.”
Ma io pensai “Se sono - la pecora per loro,
domani macellaio, - non lo diventerò.”

Finché la stessa sorte - di battere l’asfalto
a me, a te capitava, - e ad altri, sempre più.
E non mi sorprendevo - perché mai verso l’alto
s’è vista andar la pioggia - che scorre sempre giù.

3.
Udii un tamburo e, ancora, - bellissime parole
alle quali credemmo, - sperando chissà che!
“C’è da partire in guerra - per un bel posto al sole
e chi si farà onore - sarà al ritorno un re!

Non siate vili adesso!”. - Quella voce superba
promise di tirarci - giù dal cielo anche il blu.
Ma noi divoravamo - per quattro anni l’erba
e un’altra volta ancora - la pioggia cadde giù.

4.
E una volta, d’un tratto, - si disse: “Ora facciamo
La Repubblica: l’ugua-glianza e la libertà!”
E, per antica fame, - chi era esausto e gramo
non si sentì mai in cuore - tanta felicità.

Ma io dissi: “Qualcosa - non quadra”. Un dubbio greve
mi tormentava il sonno, - come in un dejavu.
“Qualcosa non mi quadra - se ora la pioggia deve
scorrere verso l’alto, - e non cadere giù.”

5.
Ci diedero una scheda. - Noi in cambio demmo loro
fucili, dinamiti - e un voto a chissà chi.
Adesso dovevamo - tornarcene al lavoro;
non c’era che fidarsi, - a questo punto qui.

A frasi rilucenti - in tale nuova foggia,
come volevan loro, - una volta di più,
restai calmo e pensai: - “Da parte della pioggia
è bello che non voglia - scorrere verso giù.”

6.
“State col minor male - ché tutto torna a posto!”
Perciò eleggemmo Caio, - il parroco, perché
non ci toccasse Tizio, - lo junker al suo posto.
Ed eleggemmo Tizio, - od altrimenti è

il turno di Sempronio, - il maresciallo bruno.
E il turno di Sempronio - il maresciallo fu.
Il minor male, in breve, - passò al maggiore, e in uno
scorrere colossale,- la pioggia venne giù.

7.
E ci chiusero fuori - da ogni stabilimento;
noi, coi certificati, - che dormissimo lì
o davanti un uffi-cio di collocamento
non poteva fregarglie-ne meno di così.

“Quanto più grande questa - crisi si mostra ora…”
quei giorni leggevamo - ovunque “…tanto più
è grande la ripresa!”; - provando a dirci ancora
che la pioggia non scorre - per forza verso giù.

8.
Se il nemico di classe - ci parla dallo spalto
di un domani radioso,- è al suo che pensa già.
Oggi né mai la pioggia -scorrerà verso l’alto
poiché ad un tratto scopre - la solidarietà.

Perciò dissi: “Compagni, - son queste le parole
del nemico di classe! - Non ascoltiamo più!
Soltanto quando spiove, - quando risplende il sole
non si vedrà più un goccio - di pioggia venir giù.”

9.
Ci addestravate bene - tra raffiche e granate
parlando di “nemico” - e indicando al di là
del confine. Ma era - a noi che pensavate!
Perché nemici siamo - soltanto noi in realtà.

Per questo è fuori luogo - il pavido che sfoggia
ancora il suo stupore - quando, coi caschi blu,
si scaglian su di noi, - proprio come la pioggia
si scaglia sopra il suolo, - quando si versa giù.

10.
In questa guerra o muori - di fame, e sei un caduto,
oppure a chi la fame - non piace, se ne va
a far parte dei loro. - E allora sei un venduto
che muore poi, se insegue - un fil di verità.

Ma quello che ha creduto - a quanto gli hanno detto,
che fossero suoi amici, - quello lì ancora fu
un altro che aspettava - che l’acqua – poveretto! –
scorresse verso l’alto, - e non cadesse giù.

11.
Perché qualunque cosa - ormai ci stiano a dire,
siam nemici di classe! - E’ questo il punto, e chi,
chi non osò lottare - si condannò a morire,
di fame da se stesso. - Tamburino, è così:

siam nemici di classe! – Qui porta ogni problema.
E non lo copri al rullo - del tuo tamburo, tu!
E non sistemi niente - perché non si sistema
che piova verso l’alto! - La pioggia viene giù.

12.
E l’imbianchino imbianchi, - se crede, ché le sue
fessure non ce le - nasconderà così!
Chi sta e chi cede il passo; - io o te, uno dei due.
E ogni cosa che imparo, - non cambia l’abc:


io non avrò in comune - mai niente, ti ridico,
col nemico di classe! - E, come cade giù
la pioggia, così è vero - che se sei il mio nemico
di classe, il mio nemico - sei tu! Sei tu! Sei tu!

inviata da Salvo - 30/8/2015 - 18:13



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