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Das Lied der-Sozialdemokraten

Christoph Holzhöfer
Lingua: Tedesco


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[2014]
Parole e musica di Christoph Holzhöfer.

1918. La crema della socialdemocrazia tedesca (da sinistra, Otto Landsberg, Philipp Scheidemann, Gustav Noske, Friedrich Ebert e Rudolf Wissell).
1918. La crema della socialdemocrazia tedesca (da sinistra, Otto Landsberg, Philipp Scheidemann, Gustav Noske, Friedrich Ebert e Rudolf Wissell).


Una canzone originale, composta probabilmente in queste ultime settimane, ma nella quale si avverte chiaramente l’eco dei versi di Kurt Tucholsky nelle sue Feldfrüchte e Das Lied vom Kompromiß, sarcastiche invettive contro i “rapanelli” tedeschi, i socialdemocratici tutti rossi fuori ma tutti bianchi dentro, i quali contribuirono non poco, a partire dal primo dopoguerra, a preparare il terreno fertile per il radicarsi del nazismo… Di Friedrich Ebert si è già parlato proprio a commento di una delle due poesie di Tucholsky citate… Qui si accenna pure a Gustav Noske (1868-1946), socialdemocratico che fu ministro della difesa tra il 1919 ed il 1920 e che guidò di persona i Freikorps e i monarchici contro le rivolte popolari e, in primis, contro gli spartachisti; poi, dopo il bagno di sangue, si fece sopraffare dai suoi “amici” quando cercò di imporre loro il ridimensionamento degli effettivi dell’esercito in seguito alle imposizioni del Trattato di Versailles: solo un grande sciopero popolare salvò la Repubblica dal golpe militare, il cosiddetto “Putsch di Kapp”, dal nome di un esponente della destra nazionalista che lo cavalcò. A partire dagli anni 20, il rapanello Gustav Noske passò apertamente a sostenere il vecchio generale Von Hindenburg, emblema della monarchia e della casta militare, il quale – come già aveva fatto in Italia Vittorio Emanuele III di Savoia con Mussolini – consegnò poi il paese nelle mani di Adolf Hitler.
Altro personaggio citato nella canzone è Philipp Scheidemann (1865-1939), sodale di Friedrich Ebert, del quale però si piccava di essere più “a sinistra”: fu infatti colui che proclamò la Repubblica dal balcone del Reichstag il 9 novembre 1918, salvo essere poi preso per le orecchie da Ebert in persona e rientrare subito nei ranghi…
Insomma, tutti personaggi che, consapevolmente o meno, non solo non intuirono la pericolosità del crescente nazionalsocialismo me che ne aiutarono fattivamente l’ascesa.
Wir sind Sozialdemokraten & singen
"Wann wir schreiten Seit' an Seit'"
Wir fassen uns an die Hände
"Brüder zur Sonne, zur Freiheit"
Doch, was wir singen, das ist das eine
Das andere ist, das was wir tun
Ja, wir singen so gern die alten Lieder
& schwenken rote Fähnchen dazu

Wir sind Sozialdemokraten
& sehr geübt im Verrat
Wir ficken die kleinen Leute
& lecken den Bonzen den Arsch
Wir woll'n ja nicht, dass sich was ändert
Denn dann, bräucht 's ja uns nicht mehr
Drum sind wir Lakaien der Reichen
& schwafeln blass-rot daher

Ja, & wenn wir die alten Lieder singen
Ja, dann sind wir Genossen nicht still, ja, nicht still
Weil ein jeder sich nach der Macht so sehr sehnt
Die er gern einmal gesehen haben will

Wir sind Sozialdemokraten & stolz
Auf unsere Vergangenheit
Der dicke Ebert, der Noske & der Scheidemann
Die haben 's den Proleten gezeigt
Massakrierten das rote Gesindel
Den Karl & die Rosa dazu
Deutschland vor den Kommunisten gerettet
Im Vaterland da war wieder Ruh'

Wir sind Sozialdemokraten
& scheißen auf die Moral
Wir sind die Genossen der Bosse
& der alte Bebel ..., ach scheißegal
Kapitalismus ist doch was feines
Wer oben mitschwimmt, dem geht 's doch so gut
Wir hartzen die Menschen in Armut
& lachen ganz laut dazu

Ja, & wenn wir die alten Lieder singen
Ja, dann sind wir Genossen nicht still, ja, nicht still
Weil ein jeder sich nach der Macht so sehr sehnt
Die er gern einmal gesehen haben will

Wir sind Sozialdemokraten
& steigen mit jedem ins Bett
Wenn wir mit regieren können
Dann ist auch der "Feind" so hübsch & so nett
Ach, wir haben doch so vieles gemeinsam
Da gibt 's kaum 'n Unterschied
Vor der Presse haben wir 'ne große Fresse
Aber sonst sind wir handzahm & lieb

Wir sind Sozialdemokraten
& wenn Deutschland uns braucht & ruft
Dann muss es nicht lange warten
Schon stehen wir "Gewehr bei Fuß"
Für der Bonzen Bäuche opfern wir auch Deutschlands Kinder
In Kriegen, auf der ganzen Welt
Denn zuerst kommt das große Fressen
& danach das große Geld

Ja, & wenn wir die alten Lieder singen
Ja, dann sind wir Genossen nicht still, ja, nicht still
Weil ein jeder sich nach der Macht so sehr sehnt
Die er gern einmal gesehen haben will

Wir sind Sozialdemokraten & singen
"Wann wir schreiten Seit' an Seit'"
Wir fassen uns an die Hände
"Brüder zur Sonne, zur Freiheit"
Doch, was wir singen, das ist das eine
Das andere ist, das was wir tun
Ja, mit uns bleibt alles beim alten
& wir schwenken rote Fähnchen dazu

Ja, & wenn wir die alten Lieder singen
Ja, dann sind wir Genossen nicht still, ja, nicht still
Weil ein jeder sich nach der Macht so sehr sehnt
Die er gern einmal gesehen haben will

inviata da Bernart Bartleby - 24/2/2014 - 10:47



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