Wolf Maahn

Canzoni contro la guerra di Wolf Maahn

Die ersten musikalischen Gehversuche unternimmt Wolf Maahn bereits im Alter von neun Jahren, als er in seinem Münchner Kinderzimmer an eigenen Songs feilt (geboren ist er 1955 in Berlin). Zwei Jahre später sieht er im Zirkus Krone die Beatles und ist restlos begeistert. Selbst Jahre später zeigt Maahn sich von diesem Konzert noch beeindruckt: "Die Beatles waren für mich einfach unantastbar".
Von den Pilzköpfen inspiriert gründet er auch gleich seine erste Band, die X-Rays, und tritt mit ihnen bei Parties und in Jugendheimen auf. Mehr als ein Hobby-Projekt ist diese Combo allerdings nicht, Maahn setzt bald auf sein neues Pferd als Frontmann der deutschsprachigen Gruppe Foodband. Mit ihr veröffentlicht er Anfang der 80er zwei Alben und wird sogar als Support von Bob Marley engagiert.

1982 'desertiert' Maahn bei der Foodband, veröffentlicht sein Solodebüt "Deserteure", spielt live mit Gastsänger Joseph Beuys (!) und geht als Vorgruppe von Roxy Music auf Tour. 1983 folgt die Vertragsunterzeichnung bei EMI, das zweite Album "Bisse Und Küsse", und zum ersten Mal geht Wolf als Headliner auf Tour.

Sein Experiment der deutschen Rockmusik ein paar R'n'B-Einflüsse zu verpassen, geht auf, und Maahn entwickelt sich zu einem der erfolgreichsten deutschen Rocker. Sein Album "Irgendwo In Deutschland" hält sich ganze neun Monate lang in den Top 75, und als erster deutscher Act erhält Maahn 1985 eine Einladung zur legendären "WDR Rockpalast-Nacht".

1986 drängt Maahn mit seinem sozialen Engagement ins Rampenlicht. Der komplette Erlös seiner Single "Tschernobyl" (ein Allstar-Chor mit BAP, Grönemeyer, u.v.a.) geht an eine unabhängige Messstelle für Radioaktivität in Berlin. Auf Grund seiner kritischen Aussage gegenüber der deutschen Nuklearindustrie wird der Song wird von den Radiostationen aber völlig boykottiert. Trotzdem nimmt die deutsche Rockmusikerkarriere weiter ihren Lauf. Maahn veröffentlicht weiter im Jahresrhythmus Alben (mit "Third Language" sogar eines auf Englisch), die allesamt erfolgreiche Chartpositionen erklimmen. Mit seinen temperamentvollen Live-Gigs kann er sich eine eingeschworene Fangemeinde erspielen.

Im Dezember 1993 springt Maahn mit auf die Unplugged-Schiene und veröffentlicht "Direkt Ins Blut", dessen Konzertvideo trotz deutscher Sprache in 164 Länder verkauft wird. Drei Jahre später reizt ihn dann wieder sein soziales Gewissen, er stampft das Benefiz-Open-Air "Rock For Bosnia" aus dem Erdboden, auf dem u.a. F4, Fettes Brot und Fury In The Slaughterhouse einen Gesamterlös von 120.000 DM erspielen, der an Hilfseinrichtungen in Bosnien gespendet wird.

Um dem spaßigen Unsinn beim Grand Prix endlich ein Ende zu bereiten, versucht sich Wolf Maahn 2001 mit einer Teilnahme an der deutschen Vorausscheidung. Sein Song "Better Life" muss sich aber gegen Michelle geschlagen geben.

Mit "Absolut Best Of" erscheint 2001 pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum, und präsentiert nach mehr als einer Million verkaufter Platten die besten Maahn-Songs. Doch auf Lorbeeren auszuruhen, ist nicht Wolfs Manier. 2004 startet er mit "Zauberstrassen" den nächsten freundlichen Angriff auf die Ohren und Herzen seiner Fans.

http://www.laut.de/wortlaut/artists/m/maahn_wolf/biographie/index.htm