Reinhard Mey

Canzoni contro la guerra di Reinhard Mey


Reinhard Mey è uno dei più noti cantautori tedeschi, politicamente assai impegnato e pacifista. E' nato a Berlino nel 1942.

Riportiamo una sua biografia in tedesco da:

http://www.laut.de/wortlaut/artists/m/mey_reinhard/biographie/index.htm

"Solange ich hören kann, habe ich nach Auswegen aus dem Elend des deutschen Schlagers gesucht, dessen ewiggestriges internationalen Musiktrends Hinterherhinken und dessen peinliche Anspruchslosigkeit Schuld daran sind, dass deutsche Unterhaltungsmusik - wenn überhaupt - mit Spott und mitleidigem Lächeln bemerkt wird."
Also sprach Reinhard Mey, als ihn die Deutsche Phono-Akademie 1999 für den Schallplattenpreis Echo nominieren wollte - in der Kategorie Deutscher Schlager. Für Mey eine "Beleidigung". Nicht Schlagerfuzzi will er sein, sondern ein Liedermacher, der versucht, "in der kargen Dürre der deutschen Musiklandschaft die seltene, schöne, zarte Blume Chanson auszusäen, zu hegen und zu pflegen."

Indessen hat es durchaus seinen guten Grund, dass Reinhard Mey solch üblen Verdächtigungen ausgesetzt ist: Welcher andere deutsche Musiker hat es schon geschafft, dass Teile seiner Texte als Schlag(!)worte in die Umgangssprache eingehen. "Der Mörder ist immer der Gärtner" (1971) oder "Es gibt keine Maikäfer mehr" (1974), aber auch "Hymne an Frau Pohl" (1972) und "Ankomme Freitag, den 13." waren Lieder, deren Refrains Anfang der 70er jedes Schulkind auswendig konnte.

Da war der 1942 in Berlin geborene Sohn eines Rechtsanwalts und einer Lehrerin auf dem Höhepunkt seines Ruhms und gleichermaßen in Deutschland wie - unter dem Pseudonym Frédéric Mey - Frankreich aktiv. Das heitere Augenzwinkern, mit dem alle seine Platten von der ersten Single ("Geh' und fang' den Wind", 1965) bis zum Album "Mein achtel Lorbeerblatt" (1972) vorwiegend private Themen behandeln, weicht allerdings in späteren Jahren zumindest teilweise einer gewissen Neigung zur Betroffenheit. Sein Engagement für die Kinder-Aids-Hilfe und gegen sexuellen Missbrauch ist vorbildlich, an anderer Stelle wirkt die Bekenntniswut Meys eher wohlfeil und beliebig.

Mal schwärmt der Hobbyflieger von "grenzenloser Freiheit" über den Wolken, dann beklagt er den Missbrauch von Flugzeugen "als Waffe und als Mordwerkzeug": Da liegt das Urteil, der Sänger sei ein 'nichtssagenden Schnurrenerzähler' (Barry Graves) nicht mehr allzu fern. Der frankophile Mey ist halt doch ein sehr deutscher Idealist, der DENKT gelegentlich quer, WILL aber immer geradewegs das Gute. Der grillt vegetarisch und geht lieber nackt als in Pelze gekleidet. Der wird 'Botschafter' der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), denn er liebt die "See und alles, was damit zusammen hängt".

Die Fans bleiben ihm trotzdem treu. Zwar verkaufen sich die Alben nicht mehr so gut wie früher, doch seine Tourneen sind meist schon Wochen vor Beginn ausgebucht.